Handelsübliche Babyflaschen geben Giftstoffe in die Milch
ab
Das Umweltbundesamt (UBA) Berlin hat erneut dazu aufgefordert,
die Verwendung der Plastik-Chemikalie Bisphenol A in Babyflaschen
und anderen Lebensmittelbereichen einzuschränken. Die EU plane
bereits Anwendungseinschränkungen, sagte Andreas Gies, Mitarbeiter des Umweltbundesamtes
in Berlin.
Bisphenol A beschäftigt Bundesbehörden seit mehreren
Jahren.
Das UBA ist laut Gies der Meinung, dass auf Babyflaschen aus Nylon,
Polypropylen oder Glas ausgewichen werden sollte. "Es ist nicht
einzusehen, warum wir Babyflaschen haben müssen, die Bisphenol
freisetzen, wenn andere Produkte ähnlich gute Gebrauchseigenschaften
haben."
Es liegen einzelne Studien vor, die bereits Wirkungen im Bereich
sehr niedriger Dosen feststellen. Das UBA hatte schon vor drei Jahren
allgemein zur Vorsicht geraten. Es könnte einen Zusammenhang
zwischen der hormonellen Wirkung von Chemikalien wie Bisphenol
auf den Menschen und der nachlassenden Spermienqualität von
Männern geben.
"Die vorliegenden Forschungsergebnisse geben Anlass zur Besorgnis.
Das Thema muss ernst genommen und seriös erforscht werden",
sagte UBA-Präsident Andreas Troge damals.
Bisphenol A ist ein hormonähnlicher Stoff, der als
schädlich für die menschliche Gesundheit und die Umwelt
gilt. Jüngste Studien haben ergeben, dass schon bei etwa 40% der früher angegebenen
täglichen unbedenklichen Aufnahmenge körperlich schädliche Effekte auftreten.
Wir haben unten Links zum Thema zusammengetragen.
Informieren Sie sich und dann entscheiden Sie: wollen Sie Ihrem
Baby das antun?
Bisphenol-A-freie Babyflaschen bei Dicker-Bauchladen
|